Karikaturist und Schnellzeichner Erol aus Karlsruhe - Livezeichnungen für Events Karikaturist und Schnellzeichner Erol aus Karlsruhe - Livezeichnungen für Events
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Kreativität und KI – ein Workshop über neue Werkzeuge aus der Perspektive eines Künstlers

Die Idee hinter dem Workshop

 

karikaturist schnellzeichner KI messe firmenevent 70Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einer neuen Technologie, sondern mit einer neuen Erfahrung.

Als das iPad auf den Markt kam, war ich als Karikaturist bei einem Event eines großen Kreditkartenunternehmens in München im Einsatz. Das Unternehmen wollte seine Mitarbeitenden mit neuen mobilen Geräten vertraut machen.

Doch statt einer klassischen Schulung entschied man sich für einen anderen Ansatz.

Technologie wurde nicht erklärt. Sie wurde erlebt.

Ich zeichnete Karikaturen auf dem iPad, eine Band spielte Musik auf Tablets, ein DJ arbeitete mit digitalen Tools und verschiedene kreative Stationen luden zum Ausprobieren ein. Die Mitarbeitenden konnten experimentieren, spielen und eigene Ideen entwickeln.

Die Distanz zur Technologie verschwand fast von selbst.

Heute stehen wir wieder an einem ähnlichen Punkt.

Künstliche Intelligenz hält Einzug in viele Arbeitsbereiche. Sie fasziniert, verunsichert und wirft neue Fragen auf. Zwischen Neugier, Skepsis und Überforderung fehlt häufig genau das, was damals so gut funktioniert hat: ein spielerischer, menschlicher Zugang.

Worum geht es in diesem Workshop?

Der Workshop beschäftigt sich mit Veränderung und mit dem Umgang mit neuen Werkzeugen am Beispiel eines kreativen Berufs.

Als Karikaturist arbeite ich seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Technologien. Vom klassischen Papier über digitale Zeichnungen auf dem iPad bis hin zu heutigen Möglichkeiten der KI-Unterstützung.

Dabei hat sich eine Erfahrung immer wieder bestätigt: Neue Werkzeuge werden nicht durch Erklärungen verstanden, sondern durch eigenes Erleben.

Genau darum geht es in diesem Workshop.

Klassische Karikatur KI koloriertDie Teilnehmenden bekommen Einblicke in kreative Arbeitsprozesse, erleben wie sich Werkzeuge verändern und entwickeln ein eigenes Gefühl dafür, wie neue Technologien sinnvoll in den Arbeitsalltag integriert werden können.

Warum erklärt ein Künstler dieses Thema?

Künstler arbeiten seit jeher mit Werkzeugen, die sich verändern.

Bleistift, Tusche, Grafiktablett, iPad oder heute auch KI-gestützte Anwendungen. Jedes neue Werkzeug verändert den kreativen Prozess ein Stück weit.

Gerade deshalb bietet die Perspektive eines Künstlers einen besonderen Zugang zu diesem Thema. Es geht weniger um Technik und mehr um Fragen wie:

  • Wie gehen Menschen mit neuen Möglichkeiten um?
  • Wie entstehen Vorbehalte oder Neugier?
  • Und wie kann aus Unsicherheit wieder kreative Offenheit werden?

Aus einer iPad Karikatur generierte Superheldenfigur von ErolWas erleben die Teilnehmenden?

Der Workshop verbindet Gespräch, Beobachtung und praktische Beispiele aus dem kreativen Alltag.

  • Einblicke in kreative Arbeitsprozesse eines Live-Künstlers
  • Beispiele für digitale Werkzeuge und KI-Unterstützung
  • Live-Zeichnungen und Demonstrationen
  • Austausch über Wahrnehmung, Veränderung und neue Arbeitsweisen

Dabei geht es nicht um richtig oder falsch im Umgang mit Technologie. Es geht darum, einen eigenen Blick auf Veränderung zu entwickeln.

Was nehmen die Teilnehmenden mit?

  • Ein besseres Verständnis für kreative Prozesse
  • Einen entspannteren Blick auf neue Technologien
  • Inspiration für den eigenen Umgang mit Veränderungen
  • Neue Perspektiven auf Kreativität im digitalen Zeitalter
  • Worum geht es in diesem Workshop eigentlich?
    Worum geht es in diesem Workshop eigentlich?

    Worum geht es in dem Workshop?
    Der Workshop handelt von Veränderung und vom Umgang mit neuen Werkzeugen – am Beispiel eines Künstlers.

    Die Inspiration dafür entstand bei einem Event kurz nach der Einführung des iPads:
    Ein Kreditkartenunternehmen wollte neue mobile Geräte in den Arbeitsalltag integrieren und suchte nach einem Weg, die Mitarbeitenden spielerisch und kreativ an diese Technik heranzuführen.

    Ziel war es, Ängste und Vorurteile gegenüber Computern und neuen Technologien abzubauen.
    Dafür wurde Technik nicht erklärt, sondern erlebbar gemacht:
    Ich war als Zeichner vor Ort, eine Band spielte komplett (außer dem Gesang)auf iPads, ein DJ gestaltete Rhythmen digital, dazu kamen Spielestationen.

    So wurde aus Technik kein abstraktes Thema, sondern etwas, das man ausprobieren und mit eigenen Ideen füllen konnte.
    Genau dieses Prinzip greift der Workshop heute wieder auf – nur mit KI.
    Es geht darum, neue Werkzeuge nicht theoretisch zu bewerten, sondern praktisch zu verstehen.

  • Warum erklärst du KI ausgerechnet als Künstler?
    Warum erklärst du KI ausgerechnet als Künstler?

    Warum erklärst du KI ausgerechnet als Künstler?

    Ich war anfangs klar gegen KI eingestellt.
    Vor allem die Art, wie viele Systeme trainiert wurden – ohne Einverständnis der Künstler – fühlte sich für mich wie eine Form von Diebstahl an.
    Das hat meinem Verständnis von Urheberschaft und Kreativität widersprochen.

    Gleichzeitig gab es aber Bereiche, in denen KI ganz selbstverständlich Einzug hielt, zum Beispiel im Recruiting von HR-Abteilungen oder im Sicherheitsbereich.
    Dort wurde sie eingesetzt, um Menschen zu entlasten und effektiver arbeiten zu lassen – etwa bei der plattformübergreifenden Personalsuche.
    Das hat mir gezeigt: KI ist nicht nur ein Kunstthema, sondern längst Teil des Alltags.

    Der eigentliche Wendepunkt kam für mich durch die Arbeiten von Eren Fazlıoğlu.
    Dort habe ich gesehen, was für einen Unterschied es macht, ob jemand als Meister seines Fachs mit KI arbeitet – oder nur einen trendigen Prompt benutzt.

    Viele KI-Bilder sahen plötzlich alle gleich aus.
    Seine Arbeiten dagegen hatten etwas Eigenes:
    ein Auge für Details, einen wiedererkennbaren Stil, eine Entwicklung über die Zeit hinweg – genau das, was man auch bei klassischen Künstlern erkennt.

    Das hat meine Sicht auf KI verändert.
    Nicht die Technik macht den Unterschied, sondern die Person, die sie benutzt.
    Und genau darüber spreche ich im Workshop.

  • Ist das ein Technik-Workshop über KI?
    Ist das ein Technik-Workshop über KI?

    Nein.
    Die Teilnehmenden lernen nicht in erster Linie Software oder Programme, sondern durch Geschichten und Beispiele, wie sich der eigene Blick auf neue Technologien verändern kann.

    Es geht darum zu verstehen, dass Offenheit gegenüber Technik wichtig ist – und dass man sie gleichzeitig kritisch betrachten darf.
    Entscheidend ist die eigene Haltung:
    Wenn man zukunftsfähig bleiben möchte, sollten Entscheidungen nicht aus Angst entstehen, sondern aus Neugier und Freude an neuen Möglichkeiten.

    In kleinen Übungen wird dieses Prinzip praktisch erfahrbar.
    Zum Beispiel, indem künstlerische Aufgaben genutzt werden, um unbewusst zu „prompten“:
    also Anforderungen so zu formulieren, dass ein Gegenüber – in diesem Fall eine KI – möglichst gut versteht, was gemeint ist.

    Am Ende geht es nicht um perfekte Technik, sondern um besseres Beobachten, Beschreiben und Kommunizieren – Fähigkeiten, die weit über KI hinaus nützlich sind.

  • Für wen ist der Workshop geeignet?
    Für wen ist der Workshop geeignet?

    Für wen ist der Workshop geeignet?
    Für Teams, Azubis, Schüler, Kreative und Unternehmen, die sich mit Wandel beschäftigen.
    Besonders für Menschen, die neugierig sind – oder skeptisch.
    Man muss nichts über KI wissen, um teilnehmen zu können.

  • Geht es auch um Ängste und Vorbehalte gegenüber KI?
    Geht es auch um Ängste und Vorbehalte gegenüber KI?

    Ja, ganz bewusst.
    Als gut vernetzter Künstler erlebe ich diese Diskussionen täglich – vor allem in sozialen Medien und in den Kommentaren unter bestimmten Beiträgen.

    Man sieht dort sehr deutlich die Spannungen zwischen Künstlern, die sich bereits geöffnet haben, und jenen, die der neuen Technologie skeptisch oder ablehnend gegenüberstehen.
    Diese Auseinandersetzungen gibt es nicht nur in der Kunst, sondern auch in Bereichen wie Grafikdesign oder Animation, die sich gerade stark verändern.

    Bestimmte Entwicklungen haben diese Debatten zusätzlich angeheizt – etwa große Kooperationen zwischen Konzernen und KI-Anbietern.
    Solche Entscheidungen gießen oft Öl ins Feuer, weil sie Ängste vor Kontrollverlust und Austauschbarkeit verstärken.

    Genau deshalb gehört dieses Thema in den Workshop.
    Ängste sind kein Zeichen von Rückständigkeit, sondern eine normale Reaktion auf Veränderung.
    Sie begleiten jeden technologischen Wandel – heute bei KI und auch bei zukünftigen Entwicklungen.
    Der Workshop schafft Raum, diese Gefühle einzuordnen und darüber zu sprechen, statt sie zu verdrängen.

  • Was hat dein Rucksack mit dem Workshop zu tun?
    Was hat dein Rucksack mit dem Workshop zu tun?

    Was hat dein Rucksack mit dem Workshop zu tun?

    Mein Rucksack steht sinnbildlich für meine Werkzeuge – und der hat sich im Laufe der Zeit stark verändert.

    Früher war er voll mit Papier, Farben, Pinseln, Wasserbechern und Lösungsmitteln.
    Wenn ich unterwegs arbeiten wollte, musste ich mich schon beim Packen festlegen, was ich machen werde.
    Meist war ich auf Zeichnen beschränkt.

    Mit dem iPad wurde der Rucksack leichter – und gleichzeitig wurden die Möglichkeiten größer.
    Ich konnte unterwegs spontan entscheiden, ob ich skizziere, mit Aquarell arbeite oder wie mit Ölfarben male – ohne zusätzlich etwas einpacken zu müssen.
    Kein Wasser, kein Terpentinersatz, keine Pinsel, keine Farben.

    Mit der KI kommt nun eine weitere Ebene dazu.
    Ich kann Arbeiten teilweise schneller abschließen, weil mir Variationen vorgeschlagen werden – etwa bei Mimik, Haltung oder Ausdruck.
    Das Ergebnis ist nicht anders als vorher, aber der Weg dorthin verändert sich:
    Ich kann mich stärker auf die entscheidende Skizze oder auf das Endergebnis konzentrieren, während mir die KI mögliche Varianten zeigt.

    Der Rucksack wurde also leichter –
    und gleichzeitig ist das Atelier darin größer geworden.

  • Wird in dem Workshop auch live gezeichnet?
    Wird in dem Workshop auch live gezeichnet?

    Wird in dem Workshop auch live gezeichnet?
    Ja.
    Ich zeichne live und zeige dabei verschiedene Arbeitsweisen – klassisch, digital und mit KI-Unterstützung.
    So wird sichtbar, was sich verändert und was gleich bleibt.

  • Geht es in dem Workshop um richtig oder falsch im Umgang mit KI?
    Geht es in dem Workshop um richtig oder falsch im Umgang mit KI?

    Geht es in dem Workshop um richtig oder falsch im Umgang mit KI?
    Nein.
    Es geht nicht um Bewertungen, sondern um Verständnis.
    Jeder darf seine Haltung haben – wichtig ist, darüber sprechen zu können und die eigene Position zu finden.

  • Warum passt dieses Thema gerade jetzt besonders gut?
    Warum passt dieses Thema gerade jetzt besonders gut?

    Warum passt dieses Thema gerade jetzt besonders gut?
    Weil viele Menschen gerade wieder an einem Wendepunkt stehen – so wie damals beim Wechsel zur digitalen Arbeit.
    KI löst Diskussionen aus, Zweifel, aber auch Neugier.
    Genau diese Mischung macht den Workshop aktuell und relevant.

  • Was nehmen die Teilnehmenden aus dem Workshop mit?
    Was nehmen die Teilnehmenden aus dem Workshop mit?

    Was nehmen die Teilnehmenden aus dem Workshop mit?
    Ein besseres Gefühl für Veränderung.
    Mehr Verständnis dafür, warum Neues oft verunsichert.
    Und die Erkenntnis, dass Werkzeuge sich ändern dürfen – ohne dass man sich selbst verliert.

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