Karikaturist und Schnellzeichner Erol aus Karlsruhe - Livezeichnungen für Events Karikaturist und Schnellzeichner Erol aus Karlsruhe - Livezeichnungen für Events
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Bierdeckel-Karikaturen, neu im Angebot!!

karikaturist erolart bierdeckel schnellzeichner 03Kompakt, persönlich und sofort greifbar

Mit den Bierdeckel-Karikaturen kommt ein neues Format ins Angebot, das auf Anhieb wirkt.
Klein im Format, aber mit viel Persönlichkeit – ideal für Events, bei denen es locker, nahbar und gleichzeitig besonders sein darf.

An der Staffelei oder als Walking Act

  • An der Staffelei als fester Anlaufpunkt
  • Als Walking Act direkt bei den Gästen, von Tisch zu Tisch

So entsteht entweder ein zentraler Treffpunkt oder eine lebendige Interaktion mitten im Geschehen.

Standard: Blanko oder mit Erol-Branding

Zum Einsatz kommen Blanko-Bierdeckel oder Varianten mit Erol-Branding.
Durch das handliche Format sind sie sofort einsetzbar und unkompliziert im Handling.

Je nach Event sind auch unterschiedliche Formen oder individuelle Gestaltungen möglich.

Hochzeiten: Gastgeschenk mit persönlicher Note

Gerade bei Hochzeiten bieten sich Bierdeckel-Karikaturen besonders an.

Sie lassen sich wunderbar als persönliches Gastgeschenk einsetzen oder auch als individuelles Präsent für das Brautpaar.

  • Vorderseite: Karikatur
  • Rückseite: Wünsche und Widmungen an das Brautpaar

So entsteht ein ganz persönliches Erinnerungsstück, das weit über klassische Give-aways hinausgeht.

Für Events jeder Art

  • Firmenfeiern
  • Messen
  • Geburtstage
  • Sommerfeste
  • Jubiläen

Sie sind schnell erstellt, leicht mitzunehmen und bleiben im Umlauf – oft sogar noch lange nach dem Event.

Direkt, unkompliziert und nah am Gast

Das Format lebt von seiner Nähe zum Publikum.
Keine großen Hürden, kein Warten auf Ausdrucke oder Versand - die Karikatur entsteht direkt vor Ort und wandert sofort in die Hand des Gastes.

Fern der Heimat - und doch irgendwie Zuhause

Erol bei einer Veranstaltung für den Verband der Süßwarenindustrie im ZKM KarlsruheManchmal denke ich, als Karikaturist ist man so etwas wie ein fahrender Händler aus alten Zeiten. Nur dass ich keine Gewürze oder Stoffe dabei habe, sondern Stifte, Papier und jede Menge Gesichter. Und so kommt es, dass ich als Karlsruher Künstler immer wieder irgendwo in Deutschland auftauche, manchmal hunderte Kilometer entfernt von der Heimat.

So auch beim Wissenschaftsjahr 2014 in Berlin.

Ich erinnere mich noch gut: Ich stand dort als gebuchter Karikaturist zwischen all den Ständen, Wissenschaftlern und Besuchern und dachte mir kurz: Na gut, Erol, jetzt bist du hier ganz allein aus Karlsruhe angereist.

Dachte ich.

Denn plötzlich stehen zwei Herren vor mir, schauen auf meine Zeichnungen und fragten mich, woher ich sei.

Es stellte sich heraus: Die beiden waren vom FZI - Forschungszentrum Informatik Karlsruhe.
Natürlich. Die Welt ist klein.

Doch damit nicht genug. Einer der beiden Herren blickte quer durch den Raum und sagte plötzlich:

"Warten Sie mal..."

Er zeigte auf einen Mann am anderen Ende der Veranstaltungshalle.

"Sehen Sie den Herrn dort? Das ist doch der Leiter vom ZKM in Karlsruhe."

Dann riefen sie tatsächlich quer durch den Raum:

"Wissen Sie eigentlich, woher dieser Künstler kommt?"

Der angesprochene Herr schaute herüber. "Der isch aus Karlsruh´." lösten die zwei das Rätsel auf.

Und da stand ich nun.
Mitten in Berlin. Beim Wissenschaftsjahr 2014.
Umgeben von Forschern, Besuchern und Ausstellern.

Und plötzlich fühlte sich alles wieder ein bisschen nach Karlsruhe an.

Es sind genau diese Momente, in denen man merkt: Man kann noch so weit reisen - irgendeine Verbindung zur Heimat taucht immer wieder auf.

Solche Momente passieren mir tatsächlich öfter.

Einmal war ich auf einer Hochzeit irgendwo im Schwäbischen gebucht. Ich baue meinen Zeichenplatz auf, schaue mich um und merke langsam: Die Dialekte um mich herum klingen verdächtig vertraut. Am Ende stellte sich heraus, dass ein nicht gerade kleiner Teil der Hochzeitsgesellschaft aus Karlsruhe kam.

Und das Beste: Einige dieser Gäste sehe ich heute noch regelmäßig wieder, zum Beispiel wenn ich im Ettlinger Tor sitze und dort zeichne. Dann heißt es plötzlich:

"Sie haben uns doch auf der Hochzeit von ... gezeichnet!"

Das sind die schönsten Wiedersehen.

Ein besonders legendärer Moment war aber ein Coca-Cola-Event im Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt.

Ich komme mit meinem Koffer an, setze gerade einen Fuß in die Lobby und noch bevor ich überhaupt eingecheckt habe, höre ich hinter mir:

"Ist das nicht der Erol aus Karlsruhe?"

Ich drehe mich um und denke: Woher kennen die mich denn?

Die Antwort war fast noch besser. Die Leute hatten mich 12 bis 15 Jahre vorher bei einer Veranstaltung erlebt.

Zwölf Jahre.

In dieser Zeit hat mancher sein Handy dreimal gewechselt, seinen Job zweimal und seinen Friseur mindestens fünfmal. Aber offenbar kann eine Karikatur - oder vielleicht auch der Karikatourist dahinter - doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Und genau das sind die Momente, die ich an meinem Beruf liebe.

Man fährt irgendwo hin, denkt, man sei völlig fremd dort, und plötzlich merkt man: Ein Lachen, eine Zeichnung oder eine alte Begegnung reist manchmal weiter als man selbst.

Oder anders gesagt:

Fern der Heimat - und doch irgendwie immer ein bisschen Zuhause.

Der Karikatourist - Die Reise geht weiter

Lange Zeit war mein Rucksack das Symbol meiner Arbeit.

Kunstreise mit KIEr stand für all die Wege, die ich gegangen bin. Für die vielen Ausflüge in unterschiedliche Welten der Zeichnung. Für Messen, Firmenveranstaltungen, Hochzeiten, spontane Begegnungen und für tausende Gesichter, die ich in wenigen Minuten in Linien verwandeln durfte.

Der Rucksack war perfekt für diese Etappen.

Er war leicht. Flexibel. Immer bereit für den nächsten Auftritt, die nächste Idee, das nächste Experiment.

Doch irgendwann merkt man, dass aus vielen kleinen Ausflügen langsam etwas Größeres wird.

Eine Reise.

Und auf einer echten Reise trägt man keinen Rucksack mehr.

Man nimmt einen Koffer.

Der Koffer steht für etwas anderes.

Für Erfahrung. Für Werkzeuge, die sich über viele Jahre angesammelt haben. Für Erinnerungen, Techniken und Stile, die man unterwegs gesammelt hat. Für all das, was einen Künstler ausmacht.

Und jetzt kommt ein neues Kapitel hinzu.

Künstliche Intelligenz.

Ich gehe diesen Weg nicht blind und auch nicht leichtfertig.

Im Gegenteil. Ich verstehe sehr gut, warum viele Menschen dieser Entwicklung mit Skepsis begegnen. Nicht nur in der Kunst. Auch in vielen anderen Berufen.

Neue Technologien haben immer zwei Seiten.

Sie können Möglichkeiten eröffnen, aber sie können auch Unsicherheit auslösen. Besonders dann, wenn man über viele Jahre einen bestimmten Workflow aufgebaut hat und plötzlich alles infrage gestellt wird.

Diese Sorge ist nachvollziehbar.

Deshalb gehe ich diesen Weg nicht als jemand, der sagt:

„Alles Alte ist vorbei.“

Ich gehe ihn eher wie ein Reisender, der neugierig ist.

Ich beobachte.

Ich teste.

Ich wä­ge ab.

Pro und Contra gehören für mich zu dieser Reise dazu.

Aber eines weiß ich auch:

Wer niemals losläuft, wird niemals herausfinden, wohin ein Weg führen kann.

Und genau deshalb sitze ich jetzt auf diesem Koffer.

Nicht weil ich das Ziel kenne.

Sondern weil ich weiß, dass die Reise begonnen hat.

Nach all den Ausflügen - in die Welt der klassischen Karikatur, der Schnellzeichnerei, der digitalen Illustration und der Live-Events - beginnt jetzt ein neues Abenteuer.

Eine Reise, deren Ziel wir noch gar nicht kennen.

Vielleicht führt sie uns zu neuen Stilrichtungen.

Vielleicht zu Formen der Kunst, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Vielleicht entdecken wir unterwegs ganz neue Inseln.

Oder sogar Kontinente, die heute noch nicht einmal auf unserer Karte existieren.

Was ich aber sicher weiß:

Die Reise selbst ist der spannendste Teil.

Und so wie bei jedem guten Abenteuer gilt auch hier:

Niemand weiß, wie lange diese Reise dauern wird.

Und niemand weiß genau, wohin sie uns führen wird.

Aber wir haben immer genug Platz im Koffer.

Platz für neue Ideen.

Für Erfahrungen.

Für Dinge, die wir unterwegs entdecken und mit nach Hause nehmen.

Wie kleine Souvenirs einer Reise.

Manche davon werden vielleicht zu neuen Werkzeugen.

Manche zu neuen Stilen.

Und manche zu Geschichten, die wir erst viel später wirklich verstehen.

Doch genau dafür ist der Koffer da.

Er wächst mit der Reise.

Und so sammeln wir weiter, was uns begegnet.

Schritt für Schritt.

Bild für Bild.

Denn jede große Reise beginnt mit einem einzigen Schritt.

Und diese hier hat gerade erst begonnen.

Der Karikatourist.

Die Reise geht weiter. ✨

Karikatur von Cem Özdemir - klare Haltung, klare Linien

Karikatur von Cem Özdemir, digital gezeichnete politische Karikatur von Karikaturist ErolManchmal begegnet man in der Politik Persönlichkeiten, die trotz aller Diskussionen und Meinungsunterschiede eines gemeinsam haben: Sie wirken bodenständig. Genau dieses Gefühl habe ich seit vielen Jahren bei Cem Özdemir.

Für mich steht er für eine verlässliche, ruhige und sachliche Politik. In Baden Württemberg ist diese Art der politischen Arbeit auch durch seinen Vorgänger Winfried Kretschmann geprägt worden. Eine Politik, die weniger von lauten Schlagzeilen lebt, sondern eher von Kontinuität und Verlässlichkeit.

Was mir bei Cem Özdemir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist eine Aussage aus früheren Interviews. Trotz seiner türkischen Herkunft hat er immer klar betont, dass er sich als deutscher Politiker versteht und nicht als Vertreter einer bestimmten Bevölkerungsgruppe. Diese Haltung finde ich bemerkenswert, weil sie zeigt, dass Politik für das ganze Land gedacht sein sollte und nicht nur für einzelne Teile der Gesellschaft. Als Türke bin ich Joghurt gewöhnt, doch in einer Zeit von rechts-drehenden und links-drehenden Schwurblern ist für mich Cem Özdemir eine Vertreter einer verlässlichen Politik. 

Auch in seiner Arbeit als Bundesminister hat er aus meiner Sicht gezeigt, dass er diese Rolle ernst nimmt und verlässlich ausfüllt. Unabhängig davon, wie man politisch im Detail zu einzelnen Entscheidungen steht, wirkt seine Art der Politik auf mich sachlich und verbindlich.

Als Karikaturist interessiert mich bei Persönlichkeiten aus der Politik natürlich auch immer der Charakter hinter dem Gesicht. Die markanten Züge, die Brille, die eher ruhige Mimik – all das macht Cem Özdemir zu einem spannenden Motiv für eine Karikatur.

In dieser Zeichnung habe ich versucht, genau diese Mischung einzufangen: die markanten Gesichtszüge, den klaren Blick und eine gewisse Ruhe im Ausdruck. Wie bei vielen meiner Arbeiten entstand die Karikatur zunächst als klassische Zeichnung und wurde anschließend digital weiter ausgearbeitet. Für Licht und Farbideen habe ich zusätzlich KI-Interpretationen genutzt, die mir als Inspiration für das finale Rendering dienten.

So verbindet sich bei dieser Karikatur klassische Zeichnung mit moderner Technik – ganz im Sinne meiner Arbeit als Karikaturist, der Tradition und neue Möglichkeiten miteinander kombiniert.

Typisch Erol: Zuschauer oder Gestalter?

Manchmal reicht ein einziges Bild, um einen Gedanken auszulösen.

Ich habe einen Bericht gesehen, in dem humanoide Roboter vorgeführt wurden. Technik, Bewegung, Präzision. Menschen stehen daneben und schauen zu. Ein starkes Bild.

Nicht wegen der Technik allein, sondern wegen der Rolle. Zuschauer oder Gestalter.

18 Jahre unterwegs bei Unternehmen

karikaturist schnellzeichner firmenevent weihnachtsfeier jubilaeum 29In den letzten 18 Jahren durfte ich viele Firmen auf Messen begleiten oder direkt an ihren Standorten besuchen. Solarfirmen, mittelständische Betriebe, Entwickler, Tüftler. Orte, an denen man sofort merkt, wie viel Know-how hier steckt.

Ich erinnere mich an eine Firma im Schwarzwald. Außen Idylle, Ruhe, Natur. Und innen Hightech, Robotik, Innovation. Genau diese Momente bleiben hängen. Man steht da und denkt: Wahnsinn, was hier alles entsteht.

Der Schwarzwald gilt nicht umsonst als Land der Tüftler. Viele Ideen, viele Patente, viel Erfindergeist. Deutschland war und ist ein starker Wirtschaftsstandort, geprägt von Menschen, die Dinge entwickeln und voranbringen.

Der Gedanke, der hängen bleibt

Vielleicht hat mich deshalb dieses Bild so beschäftigt. Wenn Innovation plötzlich woanders gezeigt wird und man selbst nur noch danebensteht, fühlt sich das seltsam an.

Und genau dieser Gedanke hat mich an meine eigene Arbeit erinnert.

Auch als Künstler kann man irgendwann nur noch zuschauen. Oder man entscheidet sich, neue Werkzeuge frühzeitig kennenzulernen.

Kunst und neue Werkzeuge

Für mich ist KI kein Ersatz für Zeichnen. Die Linie entsteht weiterhin von Hand, direkt auf dem iPad. Aber danach entstehen neue Möglichkeiten, neue Welten, neue Ideen.

Ich sehe das ähnlich wie damals, als digitales Zeichnen langsam Einzug gehalten hat. Wer früh angefangen hat, musste später weniger aufholen.

Je eher man sich einarbeitet, desto natürlicher wird es.

Typisch Erol eben

Am Ende geht es gar nicht um Technik oder große Schlagzeilen. Es geht darum, neugierig zu bleiben und die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, statt irgendwann nur noch Zuschauer zu sein.

Ich habe mich entschieden, lieber mitzuspielen.

Und genau daraus entstehen manchmal neue Ideen.

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